Auf der Heimfahrt…..

…..suchen wir uns willkürlich irgendeinen Stellplatz, der auf halber Strecke nach Hause liegt und trauen bei der Ankunft unseren Augen nicht: wir landem an einem Kanal, der unterirdisch in einem Tunnel 5760 Meter lang verläuft, 1802 von Napoleon I. erbaut wurde und weltweit der Einzige seiner Art ist: durch ihn werden von einem Boot, das elektrisch betrieben sich an einer Kette entlang bewegt Schiffe gezogen und somit diesen Schiffen aus den Binnengewässern Belgiens und Nordfrankreichs einen Zugang zur Seine ermöglicht.
Bei Wikipedia findet man einen deutschen Beitrag unter “Riquevaltunnel”.

Französische Seite

Die Fahrt durch den Tunnel dauert um die zwei Stunden und natürlich haben wir grad das Glück, das kurz nach unserer Ankunft wieder ein Schiffstransport am Ende des Tunnels erwartet wird. Wir warten also…..und sind platt! Das müsstet ihr hören, wie sich diese Kolonne durch den Tunnel nähert. Ein Dröhnen gefolgt von Kettenrasseln und einem leichten ” Pling” wie von einem Sonar…..und dann kommen sie in Sicht….

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Nach diesem Spektakel steht die Raubtierfütterung an….sie guggen schon erwartungsvoll ;-)

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….und zum Schluss Nachtisch – aber für uns

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09.05. Ein schöner Tag am Meer

Wir bleiben heute auf dem Camping stehen und wandern nach Courseulles. Immer am Meer entlang.
In Courseulles ist jeden Morgen Fischmarkt. Ein herrliches Treiben, von dem Thomas irgendwie überhaupt keine Fotos gemacht hat…..
Aber von diesem verrückten Kerl, der sich mit einem seltsamen Anzug per Wasserdruck in die Höhe katapultierte.

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Braver Matze und zufriedener Thomas beim Mittagessen :-)
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Panzer und Karussell – ein seltsamer Anblick…Hier ging Ende Juni 1944 Charles de Gaules als Befreier Frankreichs an Land….da waren Tausende Soldaten schon an den Stränden gestorben, als die hohen Herren landeten und sich feiern ließen…..

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Auf dem Camping gibt es eine Bude, die von morgens bis abends geöffnet hat und von Croissants über Pommes bis Rosé und Bier alles im Angebot hat. Und bei dem heutigen Abendessen konnten auch wir nicht nein sagen….

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Pegasus Bridge und Rückkehr nach Courseulles zum Juno Beach

Um den Hunden noch zwei Tage am Strand zu bescheren (naja, wir hatten auch was davon :-) ) fuhren wir wieder auf die andere Seite des “Zipfels” zurück, zum Juno Beach. In Courseulles waren wir schon zu Beginn unserer Tour. Stell- und Campingplätze gibt es hier genug und 2-3 Caches haben wir letzte Woche auch ausgelassen ;-)
Auf dem Weg nach Courseulles fahren wir zuerst bei Ranville zur Pegasus Bridge. Diese Brücke war eine der ersten Brücken, die von den Alliierten eingenommen wurde. Ein strategisch wichtiger Sieg. Die alte Brücke von 1944 sieht man auf dem Aussengelände des Museums sowie ein Gleitflugzeug, mit dem die Fallschirmspringer lautlos über den Kanal gebracht wurden.

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Die neue Pegasus Brücke, die die alte ersetzt und den Canal von Caen zum Meer überspannt, ist groß genug, um dem heutigen Verkehr Rechnung zu tragen, ist aber der Funktionalität der alten Brücke genau nachempfunden.

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Klar, dass dort ein Cache liegt und so sieht ein glücklicher Finder aus :-) Links unten im Baumstamm mit einem Tarnnetz getarnt liegt die Box ;-)

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Da in Courseulles alle Stellplätze besetzt sind gehen wir auf den Camping Municipal ein paar hundert Meter weiter, der aber auch direkt am Meer liegt. Tja, hier ist Mittwoch und Donnerstag Feiertag. Am 08.05. feiern die Franzosen immer noch den Waffenstillstand von 1918.
Auf dem Camping angekommen landet erst mal ein fangfrischer Fisch auf dem Grill :-) Peanuts und Máté wären fangfrische Würste wahrscheinlich lieber gewesen ;-)

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Der tolle Sonnenuntergang verspricht schon mal gutes Wetter für unseren morgigen letzten Tag am Meer. Freitag müssen wir die Heimreise antreten. Leider immer noch keine Sofortrente bei der Aktion Mensch gewonnen…..sonst würden wir noch ein paar Monate weiter touren.

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Sonnenuntergang am Mont Saint Michel

Kurz vor Sonnenuntergang machten wir uns mit Rädern und ohne Hunde nochmal zum Mont auf. Kaum Touristen und herrliche Einblicke in die nun fast menschenleeren Gassen erwarteten uns und ein toller beleuchteter Berg…..Das sind die Vorteile, wenn man vor Ort übernachtet. Der Stellplatz ist zwar sonst ohne alles (keine Ver- und Entsorgung, kein Strom) und mit 25 EUR für 24 Stunden auch nicht gerade billig, aber wenn man schon mal hier ist…;-)

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Enfin Mont Saint Michel

Heute stand das abschließende Ziel unserer Tour de Normandie auf dem Programm – Le Mont Saint Michel.
Wenn man den Berg das erste Mal sieht auf der Route de la Baye haut es einem um: wie im Märchen taucht sie im Dunst auf…..
Wir stehen auf dem neuen Parkplatz gute 3 km vom Mont entfernt. Da große Hunde in den kostenlosen Shuttle Bussen nicht mitfahren dürfen und ich den Kotrolleur nicht überzeugen konnte, dass ich Peanuts auf den Arm nehme, mussten wir hin und zurück laufen. Hin wollten wir sowieso, aber es ist heute ordentlich warm und fast schwül.
Unsere zwei Humdies haben aber alles mit Bravour gemeistert, selbst die engen Gassen voller Touristen. Sind einfach coole Säue ;-)

Der Mont wird derzeit renaturiert. Den neuen Damm haben wir uns auch angesehen. Die Fussgängerbrücke ist noch im Bau. Man läuft über die alte Straße bis an den Berg. Die Baustellen sind zwar nicht so schön anzusehen, aber wir finden das Projekt großartig. Sonst wäre alles irgendwann versandet und so wir es wieder eine richtige Insel. Das schauen wir uns in ein paar Jahren auf jeden Fall wieder an.

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Auf der Landkarte sieht man jetzt ganz recht Honfleur. Dort fing die Tour an. Ganz links dann der Mont Saint Michel. Die ganze Küste sind wir entlang….einfach unglaublich und herrlich!

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Und das wird aus kleinen Hunden, die die ganze Küste entlanggefahren sind ;-)

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Blick vom Wohnmobil aus

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Und das wir aus Klein-Thomas, wenn er die ganze Küste entlanggefahren ist ;-) ;-) ;-)

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Grillung auf dem Stellplatz – ach nee – es gibt Quellesjer :-)

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06.06. Portbail und ein toller Nachmittag am Meer

Heute war faulenzen angesagt. Morgens fuhren wir noch nach Portbail zum Cachen, Brot kaufen und Apero trinken. Mittagspause machten wir an einem tollen riesigen und menschenleeren Strand…..bis fast halb 6 :-)
Die Hunde konnten wieder im Wasser toben. Matze ist jetzt nicht mehr zu bremsen und stürzt sich in die Fluten ;-)

Wir fuhren dort auch nur weg, da unser Wassertank nach Wasser rief.
Wir steuerten einen (beschissenen) Stellplatz an, auf dem der scheiß Automat nur mit Jetons funktioniert, die es auf einem hässlichen Campingplatz geben sollte, DER SEIT HALB SECHS GESCHLOSSEN HATTE!!!!
Da ich zu allem Ärger (ich glaub ich demolier den Mist Automaten wenn’s dunkel ist) auch noch tierischen Hunger hatte blieben wir aber hier stehen…..Wasser suchen wir morgen…..

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05.05. Vom Cap de la Hague die Küste abwärts

Nach einer ruhigen Nacht am Cap Rollen wir die Küste weiter entlang über die Route des Capes Rg. Carteret.
Gleich nach unserem Aufbruch landen wir in der Bucht von Ecalcrain und ich weiß von jetzt an, dass wir doch in Irland sind….oder bei Rosamunde? Egal – mich haut der Anblick einfach nur um und ich weiß nicht, zum wievielten Mal in diesem Urlaub uns der Atem wegbleibt, so schön ist es hier.

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Die Nez de Jobourg steuern wir als nächstes an.

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In Herqueville an einer sehr schmalen Küstenstraße landen wir dank WoMo-Buch an einem tollen Picnicplatz und dank Geocaching in einem kleinen versteckten Hafen.

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Dieser Wasserfall ist auch gleich am Picnicplatz – und der nächste Cache…

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Überhaupt haben wir durchs Cachen viele tolle Plätze entdeckt, Wanderungen gemacht oder uns Orte genauer angesehen. Da hätten wir einiges verpasst…

Ein kurzer Abstecher führt uns nach Vauville. Wir verlassen so langsam diese irische Landschaft und kommen an die großen Strände der Westküste.
Vauville:

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Wir machen jetzt einen größeren Sprung um an den Strand von Hattainville zu kommen. Ein unglaublicher Strand erwartet uns!! Für die Hunde auch ein weiteres Highlight!
Dort können wir auch super parken und steigen zuerst zu einem kleinen Bunker hoch. Von dort haben wir den ganzen Strand zu Füssen….und werden durch einen weiteren Cachefund belohnt.

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Dann geht’s zum Toben an den Strand!

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Jetzt stehen wir in Cateret im Hafen. Thomas und ich waren noch mit den Rädern durch den Ort und zum Leuchtturm hoch. Die Hundies waren zu kaputt :-)

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Wow, was für ein Tag, was für eine Landschaft, Sonne, Strand und Meer. Morgen sind 11 Sonnen Stunden gemeldet. Was haben wir für ein Glück, dass wir uns mal wieder für den Norden dieses Traum-Landes entschieden haben!

04.05. Cap de la Hague

Wir waren jetzt 3 Tage offline, da muss ich einiges nachholen :-) Ich kann nicht beschreiben, was wir alles gesehen und erlebt haben. Wir dachten zwischendurch, wir seien versehentlich in Irrland gelandet oder doch am Ende der Welt…..

Von Anse du Brick übersprangen wir Cherbourg. Gleich nach diese recht großen Hafenstadt, die im zweiten Weltkrieg eine Schlüsselrolle hatte, ging es landschaftlich toll weier. Zuerst mit einem kleinen Château, dann mit Landemer, einem verschlafenen Ort und schließlich kam das Cap de la Hague.

Bilder am Schloss:

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Landemer

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Wanderung in der Bucht von Quervière – oder doch Irland??

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Port Racine – der kleinste Hafen Frankreichs. Hier sind die Boote an Seilen sortiert aufgereiht.

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Unser Tagesziel – Goury am Cap de la Hague – sieht aus wie das Ende der Welt. Tatsächlich findet man hier die stärksten Strömungen Europas. Von unserem Schlafplatz aus erleben wir einen phantastischen Sonnen Untergang.
Und wir haben viel an die beste Standesbeamtin in Town gedacht :-) Gell, Doris!? Danke für all deine Tipps!

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Weiter Rg. Cherbourg – Gatteville-le-phare und Anse du Brick

Hier noch ein paar Fotos aus Barfleur.

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Heute Morgen nach einer ruhigen Nacht mit dem tollen Blick auf den Hafen von Barfleur aufgewacht ging es nur ein paar Kilometer weiter bis zum Leuchtturm von Gatteville nach einem tollen Spaziergang in herrlicher Natur mit Meer und Sonne konnten wir unsere Mittagspause mit diesem Ausblick genießen.

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Wir machten von diesem herrlichen Leuchtturm aus eine Wanderung am Meer entlang, natürlich nicht ohne Cachen :-)

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Unser Tagesziel war Anse du Brick, kurz vor Cherbourg. Die Landschaft änderte sich wieder komplett und mir kam so langsam der Verdacht, Rosamunde Pilcher hat gar nicht in England gedreht. So tolle Häuser, Blumen, immer wieder die Aussicht aufs Meer – herrlich!
Der Camping lag fantastisch hoch über dem Meer. Einen Cache gab es um die Ecke an einem tollen Aussichtspunkt auch noch – wie für uns gemacht ;-)

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Barfleur

Mittagspause in Barfleur und Mittagsschläfchen für den Fahrer :-)

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Unser Motto :-) (Jedem seine Côte d’Azur :-) )

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19:45 Uhr
Wir sitzen gerade in einem Hafenlokal und haben jeder eine Portion Muscheln vernichtet. Jetzt steht schon der Calvados vor mir und bevor ich den trinke muss ich hier schreiben. Hinterher bin ich zu besoffen :-)

Barfleur ist ein Traum.

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Nachdem unser Fahrer ausgeschlafen hatte, gingen wir cachen. Ein Wanderweg führte uns die Küste entlang bis zu einer kleinen Insel, die bei Ebbe keine Insel ist. Auf der Insel lag ein Cache. Thomas schickten wir vor, um die Wassertiefe zu testen. Da er nicht ertrank beschlossen wir, mit den Hunden rüber zu waten.

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Was wir nicht bedachten: die Flut kam. Als wir das nach 20 Minuten bemerkten wollten wir gleich zurück. Matze, unsere neueste Wasserratte, lief mit Thomas ohne zu zögern ins Wasser….und fing einfach an zu schwimmen, ganz locker und cool :-) Was waren wir stolz! Für ihn hatten die paar Zentimeter gereicht, die das Wasser inzwischen gestiegen war, dass er schwimmen musste. Peanuts stapfte noch breitbeinig mit mir durchs Wasser.

Und nach diesem Abenteuer schlafen unsere Vierbeiner selig im WoMo und wir können in Ruhe essen….und trinken ;-)
Auf einem der oberen Bilder sieht man unseren Schlafplatz direkt am kleinen Hafen.