Bretagne 2013 – Anreise und die ersten Tage

Am 23.08. ging es gleich nach der Arbeit noch los. Wir steuerten unseren Stellplatz am Kanal bei Verdun an, um schon mal die ersten 200 km hinter uns zu haben. Dieses Mal schien auch die Sonne und so konnten wir den Sonnenuntergang am Wasser genießen. Urlaubsfeeling inklusive :-) Übrigens: autorisierte Fahrzeuge dürfen sich sogar ins Wasser stürzen ;-)

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Samstags morgens ging es über schöne leere Autobahnen weiter Rg. Normandie. Der Camping in Courseulles sur Mer war die erste Anlaufstation am Meer. Genau dort haben wir die letzten Tage im Mai verbracht und der Strand ist für die Hunde einfach genial – für uns aber auch!

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Sonntags ließen wir den Mont Saint Michel außen vor. Erstens war Sonntag und dann haben die Franzosen auch noch Ferien – das Chaos wollten wir uns nicht antun. Auch wenns schwer viel und die leckeren Caramelbonbons ganz laut nach mir gerufen haben……

Wir wollten Rg. Cancale, machten aber vorher noch einen Abstecher zum Champ Dolent bzw. zum Menhir…..ich glaub, Obelix hat da was vergessen…..

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Nach einem ordentlichen Picknick direkt am Hinkelstein ging es weiter nach Cancale. Der Stellplatz ist praktisch aber hässlich. Naja, man ist recht schnell in der Hafenstadt, zahlt 6 EUR für die Nacht und morgens kommt sogar in der Saison ein Bäcker. Da will ich mal nicht meckern ;-) Cancale selbst war an diesem Sonntag recht stark besucht. Aus Cancale stammen angeblich die besten Austern. Überall saßen auch Touristen und aßen Austern, die man direkt am Hafen inkl. Zitrone kaufen konnte. Nach meinem Austern-Probieren im letzten Normandieurlaub war mir allerdings nicht nach einer Wiederholung zumute und auch Thomas konnte sich nicht überwinden. Erst recht nicht, nachdem wir auf einer Info-Tafel gelesen haben, was man alles für Organe und Körperteile mitisst. Und das bei einem lebenden “Tier”? Nö….merci. Tja, wir entschieden uns dann für (gekochte) Moules marinières und dachten nicht drüber nach, ob auch hier alle Körperteile wie bei einer Auster noch dran waren……jedenfalls waren die super lecker :-)
Der Himmel hatte sich mittags zugezogen und so lagen die Austernbänke bei Ebbe gespenstisch da. Wir konnten hier noch einen witzigen Cache machen, bei dem das Final in einer Austerntasche auf einer dieser Austernbänke befestigt war. Bei Flut ist das Final gar nicht zu erreichen.

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Von Cancale aus ging es montags weiter nach St. Malo. Tja, aber auf dem Weg dorthin dachten wir plötzlich, wir seien an der Cote d´Azur. So tolle Strände – damit hätte ich in diesem Teil der Bretagne nicht gerechnet. Wir bogen spontan von der Hauptroute ab und fanden….einen Wohnmobilstellplatz!! Gebührenfrei und klasse angelegt. Und – 500 Meter von einem genialen Strand entfernt! Da war klar, hier bleiben wir.

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Wir fanden sogar noch eine kleine Kneipe, in der wir Galettes essen konnten und morgens gab es in einem Mini-Geschäft am Strand frisches Baguette und Croissants. Also hier könnte man ne weile bleiben. Aber es wartete ja noch die ganze Küste auf uns und so ging es dann dienstags doch weiter nach St. Malo. Dort fuhren wir auf einen Campingplatz gleich beim Fährhafen, denn die Wohnmobilstellplätze lagen viel zu weit Außerhalb und wir wollten in Ruhe die Altstadt erkunden. Auch so war es ne gute halbe Stunde Fußmarsch.

St. Malo ist eine schöne alte Stadt im Kern “Intra Muros”. Wir konnten zwar durch die Gassen schlendern, aber auf der tollen Außenmauer, den Remparts, waren Hunde verboten. Ebenso wie am Strand. Doch das Finale eines Caches lag beim Vauban-Fort, das nur bei Ebbe erreichbar war und so haben wir diese Verbotsschilder am Strand mal kurz übersehen. Ging uns schon auf die Nerven, dass man das Gefühl hatte, mit Hunden hier in dieser Stadt nicht so willkommen zu sein.

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Der leichte Nebel war ideal für die Stadtbesichtigung, denn es war angenehm warm und nicht zu heiß. Gegen späten Nachmittag schlenderten wir zurück zum Camping, auch hier die Hundeverbotsschilder entlang der Kaimauern missachtend. So was bescheuertes. Überall zwischen den Felsen lag Müll….von MENSCHEN, nicht von Hunden. Naja, die Stadt hat uns trotzdem gefallen. Vielleicht sollten wir unsere Reisezeit noch weiter nach hinten verlegen. Denn in den Sommermonaten haben die sonst so hundefreundlichen Franzosen anscheinend was gegen die Vierbeiner am Strand. Vom Camping aus genossen wir noch den Blick hinüber zur Altstadt.

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