Cap Sizun, Phare d´Eckmühl und ab in den Süden

Also auf der Presqu´île de Crozon hätte man es noch länger aushalten können, aber hier war ja quasi erst die Hälfte der Bretagne. Wir brachen also auf weiter in den Süden, wo zuerst noch das Cap Sizun auf uns wartete, quasi der Südzipfel des Westens ;-)
Auch hier war die Landschaft wieder atemberaubend schön. An der Pointe de Brézellec machten wir bei fantastischer Aussicht auf die Steilküste noch in leichtem Nebel unsere Mittagspause.

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An der Pointe du Van spazierten wir dann schon wieder im Sonnenschein. Die Pointe du Raz verließen wir direkt wieder, dort war die reinste Abzocke. Warst du erst mal hin abgebogen wollten die schon gleich Geld von dir, ohne dass du eigentlich wieder die Biege machen konntest. Ich erzählte der Kassendame, dass wir aber genau das wieder machen wollten….die Kurve kratzen….und so konnten wir direkt über den Parkplatz wieder raus. Das war vielleicht ein Rummel dort. Da war die Pointe du Van viel viel schöner und ruhiger.

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Das Tagesziel war aber Penmarc´h schon weiter die Küste runter Rg. “Süden”. Dort wartete der Phare d´Eckmühl auf uns. Einer der schönsten Leuchttürme der Bretagne und den wollten wir jetzt auch wirklich besteigen. Hatten extra im Internet nachgeschaut, ob der wenigstens geöffnet war und wir nicht wieder wie am St. Mathieu vor verschlossener Tür standen. Hier die Photos vom “Treppenhaus”, das komplett mit Opalglas verkleidet ist, und von der Aussicht. Der Himmel hatte sich extra ganz dramatisch mit Wolken zugezogen und es blies ein ordentlicher Wind. Genial!

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Am nächsten Morgen spazierten wir zunächst noch bei Penmarc´h in st. Guénole an den Felsen entlang bevor wir ins benachbarte Guilvinec aufbrachen, einem kleinen Fischerdorf.

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Von Guilvinec aus wollten wir auf dem Weg nach Pont Aven noch einen Zwischenstop am Strand einlegen und steuerten die Pointe de Mousterlin nahe Benodet an. Allerdings machte uns dieses mal das Wetter einen 15 minütigen Strich durch die Rechnung, da es das erste Mal seit unserem Aufbruch vor 2 Wochen tagsüber regnete. Nachts hat es bisher auch ein einziges Mal geregnet. Da sag nochmal einer was gegen das Wetter in der Bretagen. Wir sahen vom Strandspaziergang aus die Regenfront auf uns zukommen und kamen noch trocken wieder am Womo an.

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Als wir in Pont Aven ankamen schien schon wieder die Sonne. Wer den Krimi “Bretonische Verhältnisse” kennt, dem kommt Pont Aven vielleicht bekannt vor. Naja, und Kunstkenner natürlich, da hier Gauguin mehrfach weilte und einige seiner bekannten Werke hier entstantden sind. Klar, dass wir es wegen Gauguin kannten, gell!? ;-)
Pont Aven kam uns richtig romantisch vor und wir spazierten noch stundenlang durch die Gassen, obwohl es schon recht spät am Tag war. Etwas Aufregung gab es noch, kurz bevor wir wieder ans Wohnmobil zurück wollten. Wir hatten bereits über ca. eine Stunde lang einen Hund bellen gehört, der auf der anderen Uferseite im Hafen an einem Baum angebunden war. Es lies und keine Ruhe, denn er wirkte ausgesetzt. Wir gingen also noch rüber, obwohl wir müde und hungrig waren, aber wir mussten sicher sein, was mit dem Hund ist. Ein junger rumänischer Mann, der in der Nähe des Hundes mit seinem Boot vor Anker lag kam kurz vor uns beim Hund an. Wir unterhielten uns mit ihm und mit einer weiteren Passantin, die auf den Hund aufmerksam geworden war. Die Passantin wollte die Gendarmerie verständigen. Ich ging zum Hund (Thomas musste unsere beiden Bändigen) und er kam sofort zu mir, lies sich steicheln und versuchte, die Leckerli aus meinem Beutel zu klauen, als ich mich zu ihm setze. Nach einigen Minuten kam ein alter Mann und meinte auf Französisch zu dem Hund “na, hast du Freunde gefunden?”. Ich meinte nur entsetzt, ob das vielleicht sein Hund sei. “klar” antwortete er, was mich total auf die Palme brachte. Ich beschimpfte ihn in meinem “besten” Französisch, dass er doch wohl keinen Hund an einen Baum binden konnte und über Stunden alleine lassen ohne Wasser ohne alles. Der junge Rumäne hatte uns gesagt, dass er bestimmt schon 2 Stunden dort war. Ich fragte den Alten, ob er den Hund denn nicht habe Bellen gehört. Halb Pont Aven hatte es hören müssen. Er verneinte mit einer total ignoranten Miene. Ich hätte ihm in die arrogante Visage springen können und meinte nur, es sei schon jemand zur Gendarmerie unterwegs, da wir alle der Meinung gewesen seien, der Hund wäre ausgesetzt worden. Da endlich kam Bewegung in den Kerl und er machte schnurstracks die Leine vom Baum ab, meinte zu mir, jetzt sei ja alles in Ordnung und er würde den Hund jetzt ins Auto bringen. Hund und Mann machten zu allem Überfluss einen gepflegten Eindruck! Man sollte doch meinen, dass zivilisierte Menschen ihren Hund nicht einfach an irgendeinem Baum anbinden und mal grad stundenlang dort lassen, weil sie ihn mal eben nicht gebrauchen können! Unglaublich!! Aber jetzt konnten wir halbwegs beruhigt zum Womo zurück. So, genug geschimpft. Hier noch die Fotos aus dem tollen Ort!

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Am nächsten Tag war uns nach Strand. Zuerst ging es nach le Pouldu. Auch hier hatte Gauguin gemalt und wieder viel uns auf, wie hell hier die Sonne ist und wie klar die Luft. Die Farben von Meer, Strand und der Umgebung waren richtig strahlend.

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Schließlich rollten wir bei Guidel-Plage über eine am Meer velaufende Straße die in der Michelin-Karte grün (also schön) eingezeichnet war. Und wir straunten nicht schlecht, als wir direkt an Traumbuchten entlang rollten. Quasi rechts Strand und Meer und links neben der Straße ein Womo-Stellplatz am Anderen. Also spontan: STOP! Feierabend. Hundegassirunde und danach Thomas und ich mal ohne Hunde an den Strand. Der Atlantik war großartig! Richtig hohe Wellen, auf denen Wellenreiter turnten. Strahlendblauer Himmel! Klar, dass wir hier auch schwimmen gingen. Die Wellen waren so hoch wie ich…..ok….also schon hoch….jedenfalls hoch genug, dass man beim Schwimmen zwischen den Wellenbergen kein Land oder Horizont mehr sah und vorn hoch genug, dass auch wenn man noch Stand die Wellen über dem Kopf zusammenschlugen. Was für ein Spass!!

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Atlantik-Wall-Bunker gab es auch, mit Kunst und spielenden Kindern! Nicht schlecht, finde ich! Seht ihr die 2 Bengel oben rechts sitzen?

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Der Stellplatz war so cool und so ließen wir bei Jack-Johnson-Musik und Sonnenuntergang den perfekten Badetag ausklingen.

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Nach einer ruhigen Nacht und einem schönen morgentlichen Spaziergang am Strand umfuhren wir L´Orient um zur Presqu´île de Quiberon zu fahren. Auf der einen Seite, der Côte Sauvage, sind nur felsen und wilde Landschaft und auf der anderen Seite schöne Sandstrände. Wie eine kleine Zusammenfassung der ganzen Bretagne. Dort wollten wir einen Camping ansteuern und gegen Nachmittag und einem Hunde-Cache-Spaziergang machten Thomas und ich noch die Hafenstadt Quiberon mit dem Fahrrad unsicher. Ein tolles Herrenhaus lockte uns auch mit einem Cache. Romantisch und gespenstisch gleichzeitig, wie es auf den Felsen trohnt. Der Hafen mit seinen kleinen Restaurants und Geschäften gefiel uns sehr gut und wir ließen uns Fish & Chips und gegrillte Sardinen schmecken.

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Nachdem es nachts tatsächlich etwas geregnet hatte (morgens nicht mehr – so gehört sich das ;-) ) wollten wir uns Auray anschauen, Eigentlich dachten wir, dass ein bewölkter Tag für einen Stadtbummel perfekt passt. Aber natürlich kam gegen Mittag wieder die Sonne raus. Und so konnten wir unseren Mittags-Stop bei La Trinité gleich neben Carnac in der Sonne genießen. Was für eine tolle Ecke! Strände wie im Süden und La Trinité selbst hat einen ganz tollen kleinen Hafen!

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In Auray fühlte man sich in die Piratenzeit zurückversetzt. Ganz toll, diese kleine Stadt!

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Ach und dort gab es endlich wieder einen “Al´aise Breizh”-Shop, was soviel heißt wie “Los gehts, Bretagne”. Den ganzen Urlaub über verfolgten uns diese süßen Figuren und abgesehen von Aufklebern auf dem Wohnmobil hatte Thomas sich ja noch das T-Shirt gekauft. Ihr erinnert euch an die Hunde-Zerreiß-Aktion von Matze? Nun, hier endlich fand ich auch ein Shirt und eine Weste für Frauen. Wenn auch leider nicht unser Camping-Ker-Shirt ;-) mit Thomas am Steuer und mir auf dem Dach :-)

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Jetzt stehen wir südlich von Auray in Locmariaquer. Wieder ein toller Stellplatz direkt am Meer mit den “Pierres Plates” nebenan, einer Grabkammer ca aus der Zeit von 4000 v.Chr.

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Hier fängt der Golf du Morbihan an. Die nette Verkäuferin im Alaise Breizh Laden meinte, wir sollten zur Ile aux Moines übersetzen. Mal guggen, was der Tag morgen so bringt.
Bis dahin….bonne nuit :-)

Presqu´île de Crozon

Jetzt rief die Halbinsel Crozon, Presqu´ Ile de Crozon, dieser mittlere Zipfel im äußersten Westen der Bretagne.
An der Pointe de St. Mathieu, noch vor Brest, legten wir noch einen Zwischenstopp ein, eigentlich um den Leuchtturm zu besichtigen….der leider dienstags geschlossen war…..laut Reiseführer montags……aber damit nehmen es die Franzosen eh nicht so genau….Egal. Die Gegend war der Knüller und man sah hinüber bis zur Ile de Crozon.

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Brest umfuhren wir großräumig. Die Stadt soll nicht sehenswert sein und bei Sonne pur war uns eher nach Küste und Meer als nach Stadt zumute.
Brest ist nach wie vor einer der wichtigsten Militärhäfen Frankreichs und so sah man auch von der Ile de Crozon aus immer wieder Militärboote in der Bucht patrouillieren. Brest ist auch ein U-Boot-Hafen und man soll in der Bucht sogar U-Boote auftauchen sehen – uns ist keins begegnet. Von der Pointe des Espagnols aus, wo auch mal wieder Altmeister Vauban eine Festung errichtet hat, sieht man den U-Boot-Hafen sehr gut.
Vauban war hier sowieso mal wieder fleißig entlang der Küste und so spazieren wir noch zu einer kleinen Ruine. Eigentlich würde sich eine richtige Wanderung hier auf dem Küstenwanderweg anbieten, aber es ist einfach zu heiß dazu. Wer hätte das gedacht – uns ist die Bretagne zu heiß ;-) Im Süden wären wir eingegangen wie die Primelchen……wir Nordlichter :-)

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Genau hinschauen: Thomas hält nen Cache in der Hand ;-)

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Camaret war das letzte Ziel des Tages. Erst ein kühles Bier im Hafen, dann ne kleine Cache-Runde und schließlich ein genialer Stellplatz direkt neben einem Feld voller Menhire und unweit eines wahnsinns Strandes!!

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Hoch über der Bucht und dem Strand stehen noch die Ruinen eines alten tollen Manoirs, eines Herrenhauses. Kennt jemand den Film/das Buch/das Musical REBECCA? So stelle ich mir Manderley vor.

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Am nächsten Morgen ließen wir uns um 7 Uhr vom Wecker aus der Koje werfen, nur um die Bucht noch ganz für uns alleine zu haben und die Hundies sausen zu lassen. Das hat sich bisher immer bewährt in diesem Urlaub – und so auch heute. Erst noch recht kalt in der schattigen Bucht kam bald die Sonne hinter den Hügeln hoch und wärmte uns! Traumhaft schön!!

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Der Tag versprach wieder, ordentlich heiß zu werden und so machten wir uns gleich nach dem Frühstück zu einer kleinen Wanderung über das Cap de Camaret auf. Wir wollten später ja auch noch ein wenig weiterfahren zur Pointe de Penhir, Cap de la Chêvre und Morgat bis zu einem Campingplatz in Telgruc-sur-Mer.
Dort verbrachten wir die letzte Nacht auf der île de Crozon.
Einen tollen Badestopp konnten wir an der Anse de Dinan einlegen. Davon gibts keine Fotos ;-) Wir sind einfach mit Badesachen und Handtuch aus dem Auto raus und rein ins Meer!

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Cote de Granit Rose und Finistère – das Ende der Welt

Unser Stellplatz vor der Ile de Brehat hatte leichte Schräglage – und die reichte aus, dass Thomas am nächsten Morgen Seekrank war. Wirklich! Ihm wird es ja in Hühnerfeld bei der Schräge in Mamas Wohnung schon übel …
Kaum waren wir wieder on the road ging es ihm gleich besser. Zuerst ging es noch nach Treguier, einem schönen kleinen alten Städtchen bevor wir die Cote de Granit Rose ansteuerten.

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Dieser Küste wird gesäumt von Felsen aus rotem Granit und die nehmen mitunter ganz bizarre Formen an. Südlich von Tregastel fanden wir einen herrlichen Campingplatz und wir hatten unser Resort direkt am Meer! Stellplatz mit eigenem Strand, sozusagen. Außerdem gab es ein kleines Restaurant, das uns mit Fischgerichten anlockte. Und das Essen war super! Wir aßen mal keine Muscheln sondern Scholle, die herrlich frisch war und ganz einfach ohne viel Schnickschnack zubereitet wurde. Ein Kompliment an den Koch und wir überlegten ernsthaft kurz, eine Nacht länger hier zu bleiben um am nächsten Abend nochmal hier essen zu können mit herrlischem Blick auf die Bucht. Aber es trieb uns doch weiter. Endlich ins Finistère!

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Wir wollten mal wieder einen etwas größeren Sprung machen und fuhren über St. Pol de Leon weiter Rg. Brignogan Plages. In St. Pol gab es einen schönen Womo-Stellplatz direkt an der Hafenmauer. Dort machten wir unsere Mittagspause und nach dem Essen noch einen schönen Spaziergang. Auf Roscoff hatten wir keine Lust. Soll zwar eine schöne Hafenstadt sein, aber nach Stadt stand uns einfach nicht der Sinn. Etwas weiter westlich von Brignogan Plages – in Guiseny, fanden wir einen kleinen Parkplatz direkt am langen Sandstrand und von Menhiren gesäumt. Es war zwar erst früher Nachmittag, aber nach einem Hundespaziergang am Strand und einem Cache-Ausflug mit dem Fahrrad beschlossen wir, die Nacht dort zu verbringen. So konnten wir auch gleich am nächsten Morgen wieder die Hunde am Strand flitzen lassen. Morgens kam leichter Nebel auf, was die Menhire irgendwie gespenstisch wirken lies.

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Morgens fuhren wir noch nach Lilia, einem kleinen Küstenort, von dem aus man einen herrlichen Blick auf den Phare de l´Ile Vierge hat. Bei Ebbe kann man auch zum Leuchtturm rüberwandern und ihn besichtigen – und wie so oft, wenn man KEIN Wasser braucht, ist es ausnahmsweise mal da…..also blieb uns nur der Blick rüber, der aber wirklich phantastisch ist.

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Den nächsten Küstenabschnitt nennt man auch die Côte des Abers – Abers sind Einschnitte in die Landschaft, die Fjorden ähneln. Das wollten wir uns auf jeden Fall ansehen. Hier die Aussicht auf den Aber Wrac´h.

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Unser Tagesziel war die Pointe de Corsen, gleich gegenüber der Ile d´Ousseant. Die Pointe de Corsen ist der westlichste Zipfel Frankreichs – also weiter Rg. Amerika kommen wir in Frankreich auf dem Festland quasi nicht ;-) Der ganze Küstenabschnitt dorthin ist eine absolute Wucht. Hier sieht es wirklich aus wie am Ende der Welt – am Finistère. Schroffe Felsen um die die Wellen tosen, der Wind pfeift uns um die Ohren und das Alles bei herrlichem Sonnenschein! Abgesehen davon, dass ab und zu sich mal wieder eine Bucht mit weißen Sandstränden auftut, womit man hier so gar nicht rechnet. Der absolute Wahnsinn!

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Bevor wir den Stellplatz direkt am Meer bei Lampaul-Plouarzel ansteuerten statteten wir noch dem Menhir von Kerloas einen Besuch ab. Dieser “Hinkelstein” ist 10 Meter hoch und 15 Tonnen schwer. Wie bitte haben die “Gallier” den damals über drei Kilometer hierher transportiert? Also ich glaube, Obelix und den Zaubertrank gab es wirklich…..

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Hier sind wir…..dort wo der Dauerschreiber links außen hinzeigt……

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Und zum Abschluss eines genialen Tages am westlichsten Punkt Frankreichs gab es noch einen perfekten Sonnenuntergang!

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Auf der Heimfahrt…..

…..suchen wir uns willkürlich irgendeinen Stellplatz, der auf halber Strecke nach Hause liegt und trauen bei der Ankunft unseren Augen nicht: wir landem an einem Kanal, der unterirdisch in einem Tunnel 5760 Meter lang verläuft, 1802 von Napoleon I. erbaut wurde und weltweit der Einzige seiner Art ist: durch ihn werden von einem Boot, das elektrisch betrieben sich an einer Kette entlang bewegt Schiffe gezogen und somit diesen Schiffen aus den Binnengewässern Belgiens und Nordfrankreichs einen Zugang zur Seine ermöglicht.
Bei Wikipedia findet man einen deutschen Beitrag unter “Riquevaltunnel”.

Französische Seite

Die Fahrt durch den Tunnel dauert um die zwei Stunden und natürlich haben wir grad das Glück, das kurz nach unserer Ankunft wieder ein Schiffstransport am Ende des Tunnels erwartet wird. Wir warten also…..und sind platt! Das müsstet ihr hören, wie sich diese Kolonne durch den Tunnel nähert. Ein Dröhnen gefolgt von Kettenrasseln und einem leichten ” Pling” wie von einem Sonar…..und dann kommen sie in Sicht….

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Nach diesem Spektakel steht die Raubtierfütterung an….sie guggen schon erwartungsvoll ;-)

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….und zum Schluss Nachtisch – aber für uns

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09.05. Ein schöner Tag am Meer

Wir bleiben heute auf dem Camping stehen und wandern nach Courseulles. Immer am Meer entlang.
In Courseulles ist jeden Morgen Fischmarkt. Ein herrliches Treiben, von dem Thomas irgendwie überhaupt keine Fotos gemacht hat…..
Aber von diesem verrückten Kerl, der sich mit einem seltsamen Anzug per Wasserdruck in die Höhe katapultierte.

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Braver Matze und zufriedener Thomas beim Mittagessen :-)
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Panzer und Karussell – ein seltsamer Anblick…Hier ging Ende Juni 1944 Charles de Gaules als Befreier Frankreichs an Land….da waren Tausende Soldaten schon an den Stränden gestorben, als die hohen Herren landeten und sich feiern ließen…..

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Auf dem Camping gibt es eine Bude, die von morgens bis abends geöffnet hat und von Croissants über Pommes bis Rosé und Bier alles im Angebot hat. Und bei dem heutigen Abendessen konnten auch wir nicht nein sagen….

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Pegasus Bridge und Rückkehr nach Courseulles zum Juno Beach

Um den Hunden noch zwei Tage am Strand zu bescheren (naja, wir hatten auch was davon :-) ) fuhren wir wieder auf die andere Seite des “Zipfels” zurück, zum Juno Beach. In Courseulles waren wir schon zu Beginn unserer Tour. Stell- und Campingplätze gibt es hier genug und 2-3 Caches haben wir letzte Woche auch ausgelassen ;-)
Auf dem Weg nach Courseulles fahren wir zuerst bei Ranville zur Pegasus Bridge. Diese Brücke war eine der ersten Brücken, die von den Alliierten eingenommen wurde. Ein strategisch wichtiger Sieg. Die alte Brücke von 1944 sieht man auf dem Aussengelände des Museums sowie ein Gleitflugzeug, mit dem die Fallschirmspringer lautlos über den Kanal gebracht wurden.

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Die neue Pegasus Brücke, die die alte ersetzt und den Canal von Caen zum Meer überspannt, ist groß genug, um dem heutigen Verkehr Rechnung zu tragen, ist aber der Funktionalität der alten Brücke genau nachempfunden.

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Klar, dass dort ein Cache liegt und so sieht ein glücklicher Finder aus :-) Links unten im Baumstamm mit einem Tarnnetz getarnt liegt die Box ;-)

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Da in Courseulles alle Stellplätze besetzt sind gehen wir auf den Camping Municipal ein paar hundert Meter weiter, der aber auch direkt am Meer liegt. Tja, hier ist Mittwoch und Donnerstag Feiertag. Am 08.05. feiern die Franzosen immer noch den Waffenstillstand von 1918.
Auf dem Camping angekommen landet erst mal ein fangfrischer Fisch auf dem Grill :-) Peanuts und Máté wären fangfrische Würste wahrscheinlich lieber gewesen ;-)

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Der tolle Sonnenuntergang verspricht schon mal gutes Wetter für unseren morgigen letzten Tag am Meer. Freitag müssen wir die Heimreise antreten. Leider immer noch keine Sofortrente bei der Aktion Mensch gewonnen…..sonst würden wir noch ein paar Monate weiter touren.

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Sonnenuntergang am Mont Saint Michel

Kurz vor Sonnenuntergang machten wir uns mit Rädern und ohne Hunde nochmal zum Mont auf. Kaum Touristen und herrliche Einblicke in die nun fast menschenleeren Gassen erwarteten uns und ein toller beleuchteter Berg…..Das sind die Vorteile, wenn man vor Ort übernachtet. Der Stellplatz ist zwar sonst ohne alles (keine Ver- und Entsorgung, kein Strom) und mit 25 EUR für 24 Stunden auch nicht gerade billig, aber wenn man schon mal hier ist…;-)

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Enfin Mont Saint Michel

Heute stand das abschließende Ziel unserer Tour de Normandie auf dem Programm – Le Mont Saint Michel.
Wenn man den Berg das erste Mal sieht auf der Route de la Baye haut es einem um: wie im Märchen taucht sie im Dunst auf…..
Wir stehen auf dem neuen Parkplatz gute 3 km vom Mont entfernt. Da große Hunde in den kostenlosen Shuttle Bussen nicht mitfahren dürfen und ich den Kotrolleur nicht überzeugen konnte, dass ich Peanuts auf den Arm nehme, mussten wir hin und zurück laufen. Hin wollten wir sowieso, aber es ist heute ordentlich warm und fast schwül.
Unsere zwei Humdies haben aber alles mit Bravour gemeistert, selbst die engen Gassen voller Touristen. Sind einfach coole Säue ;-)

Der Mont wird derzeit renaturiert. Den neuen Damm haben wir uns auch angesehen. Die Fussgängerbrücke ist noch im Bau. Man läuft über die alte Straße bis an den Berg. Die Baustellen sind zwar nicht so schön anzusehen, aber wir finden das Projekt großartig. Sonst wäre alles irgendwann versandet und so wir es wieder eine richtige Insel. Das schauen wir uns in ein paar Jahren auf jeden Fall wieder an.

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Auf der Landkarte sieht man jetzt ganz recht Honfleur. Dort fing die Tour an. Ganz links dann der Mont Saint Michel. Die ganze Küste sind wir entlang….einfach unglaublich und herrlich!

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Und das wird aus kleinen Hunden, die die ganze Küste entlanggefahren sind ;-)

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Blick vom Wohnmobil aus

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Und das wir aus Klein-Thomas, wenn er die ganze Küste entlanggefahren ist ;-) ;-) ;-)

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Grillung auf dem Stellplatz – ach nee – es gibt Quellesjer :-)

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06.06. Portbail und ein toller Nachmittag am Meer

Heute war faulenzen angesagt. Morgens fuhren wir noch nach Portbail zum Cachen, Brot kaufen und Apero trinken. Mittagspause machten wir an einem tollen riesigen und menschenleeren Strand…..bis fast halb 6 :-)
Die Hunde konnten wieder im Wasser toben. Matze ist jetzt nicht mehr zu bremsen und stürzt sich in die Fluten ;-)

Wir fuhren dort auch nur weg, da unser Wassertank nach Wasser rief.
Wir steuerten einen (beschissenen) Stellplatz an, auf dem der scheiß Automat nur mit Jetons funktioniert, die es auf einem hässlichen Campingplatz geben sollte, DER SEIT HALB SECHS GESCHLOSSEN HATTE!!!!
Da ich zu allem Ärger (ich glaub ich demolier den Mist Automaten wenn’s dunkel ist) auch noch tierischen Hunger hatte blieben wir aber hier stehen…..Wasser suchen wir morgen…..

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